10,Januar
2018

Abgasrohr für die Heizung

Wir haben es endlich geschafft das Abgasrohr für die Heizungsanlage zu installieren. Das Abgasroht sollte durch einen alten freien Kamin gelegt werden. Ich habe unten im Keller eine Klappe zum reinigen für den Schornsteinfeger. Da habe ich damals Maß genommen ob wir das Angasrohr auf wirklich in den Kamin bekommen, ich habe gemessen und festgestellt das wir viel mehr Platz hatten als wir für das Abgasrohr benötigen würden.

Wir wollten das Abgasrohr logischerweise vom Dach aus in den alten Kamin herab lassen. Die ersten 2 Meter waren super, ich hatte Angst das mir das erste Stück aus der Hand rutscht und nach unten saust bis in den Keller. Doch bei der zweiten länge fing der Spaß dann an. Ersteinmal habe ich oben unterm Dach gemessen (wir haben die Kamine abgetragen) und habe festgestellt das der Kamin oben nicht die gleichen Maße hat wie unten. Wir kamen nicht weiter, entweder war der Kaminzug nicht sauber gemauert oder schief gemauert auf jeden Fall kamen wir nicht weiter.

Nun ja das Rohr musste aber jetzt da rein. Also lange Rede keinen Sinn 😉 haben wir angefangen den Kamin auf den Etagen Stück für Stück zu öffnen. Besser wäre gewesen ich hätte ihn direkt bin in den Keller abgetragen. Guckt euch die Bilder an und dann seht warum das besser gewesen wäre. Nach einigen Löchern im Kamin sind wir dann endlich im Keller gelandet. Es hat allerdings auch einen ganzen Samstag in anspruch genommen. Damit habe ich nicht gerechnet. Jetzt ist es aber fertig.

Ich werde die fehlenden Bilder noch ergänzen.

Gas-Brennwert-Therme CGB-2

Nutzen Sie den höchsten Heiz-Standard der Brennwerttechnik.

Energieeffiziente Brennwerttechnik für höchsten Heizkomfort.

Die Gas-Brennwert-Therme CGB-2 bietet Ihnen modernste Heiztechnolgie, um Ihr Zuhause effizient mit Wärme zu versorgen. Die CGB-2 ist ideal für Ein- und Mehrfamilienhäuser, sowohl für einen Neubau als auch bei einer Sanierung. Bedienen und überwachen können Sie das Gerät mit dem WOLF Regelungssystem oder auch direkt mit Ihrem Smartphone. Übrigens: Wenn Sie größere Mengen Warmwasser für sich und Ihre Familie benötigen, dann ergänzen Sie die CGB-2 am besten mit einem Speichergerät von WOLF.

  • Längere Geräte-Lebensdauer und niedriger Brennstoffverbrauch durch eine stufenlos modulierbare Leistung schon ab 1,8 kW
  • Arbeitet sehr effizient mit einem Normnutzungsgrad von 110%, d.h. nicht nur der Energieträger Gas wird optimal genutzt, sondern auch die im Abgas enthaltene Restenergie wird wiederverwendet
  • Schont die Umwelt dank extrem niedriger Schadstoffemissionen
  • Einfach und intuitiv zu bedienen über das Bedienmodul BM-2 oder über die Smartset-App
  • Wartungsfreundlich: Unkomplizierte und zeitsparende Wartung für den Handwerker, das reduziert Ihre Instandhaltungskosten
  • Leiser Betrieb dank der speziellen Gehäuse-Innendämmung

Brennwerttechnik kurz erklärt

Das bei der Verbrennung anfallende Kondensat ist sauer und greift deshalb unedle Werkstoffe an. Früher verwendete Kesselmaterialien und Kaminrohre waren hierfür nicht korrosions­fest genug. Durch die Kesselkonstruktion wurde die Kondensation im Kessel deshalb absichtlich verhindert, was nur mit hohen Kesselwassertemperaturen (>70 °C) möglich war. Eine nachfolgende Kondensation in langen Schornsteinen hätte Versottung bewirkt, darum war man bestrebt, eine Abgastemperatur von rund 120 °C nicht zu unterschreiten.

Da die abgekühlten Rauchgase aus Brennwertfeuerungen nicht mehr den Schornstein erwärmen, sondern deren kondensierbare Bestandteile am „kalten“ Kamin (der wie ein Durchlaufkühler wirkt) kondensieren, muss ein alter Kamin beim Einbau eines Brennwertkessels umgebaut werden. Dazu wird ein säurebeständiges Rohr mit nichtsaugender, nichtporöser Oberfläche (aus temperaturbeständigem Polypropylen-S bis 120 °C, PTFE bis 160 °C oder ein druckdichtes Edelstahl­rohr) in den Kamin eingezogen, durch das die Abgase nach außen geleitet werden. Bei Neubauten werden auch Kaminrohre mit säurefester Keramikbeschichtung verwendet. Wird dieses Rohr bei alten Kaminen nicht eingebaut, durchfeuchtet der Schornstein. Das kann gravierende Schäden am Mauerwerk nach sich ziehen.[9]

An der Innenwand des dichten Rohres laufen die Kondensate des Abgases nach unten zurück und werden mitsamt dem Kondensat aus dem Wärmetauscher abgeleitet. Die enthaltene Säure kann durch geeignete Einrichtungen neutralisiert werden. Das gesamte Kondensat kann dann im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften in die Kanalisation geleitet werden.

Wird bei Heizsystemen mit höherer Rücklauftemperatur (Heizkörperanlagen) der Brennwerteffekt eines installierten Brennwertkessels nicht ausgenutzt, da der Heizungsrücklauf die Rauchgase nicht tief genug abkühlt, können verschiedene Lösungen eingesetzt werden:

  • Mit einem Luft-Abgas-System (auch LAS-Rohr oder LAS-Kaminsystem genannt) wird die zur Verbrennung nötige, angesaugte Frischluft im Gegenstrom durch die ausströmenden Rauchgase erwärmt. Die warmen Abgase werden durch das innere Rohr eines Rohr-in-Rohr-Systems abgeführt, dabei wird Wärme an die kältere, durch das äußere Rohr des LAS-Systems zum Brenner geführte Zuluft abgegeben. Den Abgasen wird hier durch Wärmeaustausch oder nach Kondensation des Wasserdampfs Energie entzogen. Dadurch kann noch bei Rücklauftemperaturen oberhalb des Rauchgastaupunktes des jeweiligen Brennstoffes Kondensationswärme genutzt und ein Brennwertbetrieb ermöglicht werden.

Das Abgas kann bei den o.g. Verfahren maximal so weit heruntergekühlt werden, wie es der Temperatur des kältesten Mediums im gesamten Wärmetauschprozess entspricht:

  • Bei geringen Vorlauftemperaturen, etwa bei Niedertemperatur-Heizsystemen oder in der Übergangszeit (Frühling und Herbst), wenn die Heizung mit wenig Leistung oder geringen Vorlauftemperaturen in Teillast[10] betrieben wird, ist entweder der Heizungsrücklauf oder die Frischluft das kälteste Medium.
  • Bei hohen Rücklauftemperaturen stellt mengenmäßig wesentlicher die kalte Frischluft das kältere Medium dar, weniger (wegen der im Vergleich zum Heizaufwand geringeren Heißwasserentnahme) der kalte Trinkwasserzulauf. Hohe Rücklauftemperaturen treten vor allem auf
    • bei Hochtemperatur-Heizsystemen (Heizkörpern),
    • im kalten Winter bei hohen Vorlauftemperaturen, um damit schnell Wärme in die rascher auskühlenden Räume zu bringen,
    • bei geschlossenen Heizkörperventilen,
    • bei ungenügendem hydraulischen Abgleich der Heizkörperanlage.
    • bei der Erwärmung eines Heißwasserspeicherkessels: Bei zu häufig auftretendem Nachheizen eines abgekühlten Pufferspeichers (bei geringer Temperaturspreizung) kann das zirkulierende Kesselwasser erhöhte Temperatur haben.

Dementsprechend kann der Brennwerteffekt nicht zu jeder Jahreszeit maximal genutzt werden, angepriesene optimale Einsparungseffekte sind daher zu relativieren.

Niedertemperatur-Heizsysteme (Fußbodenheizung, Wandheizung, Heizleisten, etc.) bewirken von vornherein schon eine niedrigere Rücklauftemperatur, unterhalb der möglichen Taupunkte. Der Energiegewinn bei Aufrüstung von einem normalen Brennwertgerät auf ein Voll-Brennwertgerät oder LAS-System ist daher bei diesen Heizsystemen geringer, da damit nur die geringen Energiegehalte des schon weit abgekühlten Abgases genutzt werden können. Die Wirtschaftlichkeit des Aufrüstens sollte daher für solche Anwendungen vom Hersteller nachgewiesen sein.

Link zum gesamten Bericht

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